Aug 23 2009

Countdown

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Der ein oder andere wird es vielleicht schon bemerkt haben: Nur noch wenige Tage, dann beginnt nach gregorianischem Kalender der Monat September. An sich keiner weiteren Meldung wert, vollzieht sich in allernächster Zukunft allerdings nicht lediglich der Monatswechsel. Wer den letzten Beitrag gelesen hat - und genug Zeit dazu habe ich meiner werten Leserschaft unzweifelhaft gegeben - dem wird nicht entgangen sein, dass dieser im dritten Monat eingangs erwähnten Kalenders verfasst wurde. Addiert man nun sechs dieser Monate auf den dritten des Jahres auf, so landet man im Neunten und es wird einem schnell klar, dass der nächste Artikel dieses Blogs ansteht. Und so finde ich mich vor meinem Schreibtisch sitzend ein, um die bei einem solchen Großereignis mehr als notwendige Ankündigung zu verfassen. Seit 5 Monaten arbeite ich nun fieberhaft an diesem Update und es steht kurz vor der Fertigstellung.

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Mär 17 2009

Neuer alter Kram

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Nach mittlerweile monatelanger Abstinenz habe ich mich dazu durchgerungen, dem vor langer Zeit in den Kommentaren geäußerten Wunsch, alte Texte neu zu veröffentlichen, nachzukommen. Zum Teil ist dies auch der Tatsache geschuldet, daß ich mich gestern mit der Begleichung der jährlich anfallenden Kosten für die Bereitstellung des Webspace konfrontiert sah. Das ist ungefähr so, wie wenn man sich bei McDonalds einen Burger kauft, nach dessen Verzehr man sich zwar sicher sein kann, Bauchschmerzen zu bekommen, ihn aber dennoch essen muß, da man ja schließlich Geld dafür bezahlt hat. Wie auch immer: Dort oben kann man sich unter “Alte Texte” direkt neben “Home” drei meiner Schmierereien aus den letzten beiden Jahren auf seinen Computer herunterladen und damit machen, was immer man möchte. Es sind nur drei, da ich bei der Sichtung des in Frage kommenden Materials in der Tat mehrere Werke auf Grund mangelnder Qualität disqualifizieren mußte. Als nächstes steht eine Galerie mit den von treuen Lesern eingesandten Werken der großen “Jeder kann malen” Aktion auf dem Programm. Könnte allerdings ein halbes Jahr dauern.

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Okt 30 2008

Man höre und staune…

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…ein neuer Beitrag!

Es ist Mittwoch, die Stunde schlägt 20 Uhr, ich entschließe mich, einen Abstecher in die Düsseldorfer
Altstadt zu machen. Mal wieder, mag der ein oder andere jetzt stichelpeterhaft anmerken. Wie dem auch sei, ich entere das mir wohlbekannte Pflaster und steuere eben jenes Altstadtlokal an, das in Insiderkreisen “der Laden” genannt wird, doch zu meinem Bedauern wird diese Lokalität heute nicht sehr stark frequentiert. Dafür sind die Zeitabstände zwischen den Bieren, die ich mir zu genehmigen gedenke, umso kürzer. Irgendwann hält mir ein junger Bursche an der Theke zwei 20 Euro Scheine mit der Anmerkung, einer dieser Scheine sehe doch irgendwie “komisch” aus, unter den Gesichtserker. Ich tue auf Kenner, untersuche gewissenhaft seine vermeintliche Blüte im Kerzenlicht und entzünde einen dieser zwei Scheine am Flämmchen. Die Freude ist groß, währt aber nicht lange und der Kollege entreißt mir den in Flammen stehenden Schein, um ihn alsbald mit der flachen Hand auf der Theke auszuklopfen. Höchste Zeit abzuhauen denke ich mir und verschwinde in Richtung “Stein”, einem Altstadtdomizil, in dem vornehmlich MySpace Klientel in Ermangelung echter Freundschaften Gesellschaft pflegt. Zu späterer Stunde treffe ich zufällig eben jenen Falschgeld-Fonsi und jetzt sind einige Sambuca zur Wiedergutmachung fällig. Schwer angeschlagen mache ich mich auch hier aus dem Staub, um das “Indiana-Cafe” aufzusuchen und lande zuguterletzt bei einem Häufchen Edelgästen, von denen einer behauptet, mit voller Inbrunst an das Jesuskind, den Messias zu glauben. Dieses Themengebiet näher zu beschreiben, würde mich allerdings nun zu lange aufhalten und so leite ich direkt über zum eigentlichen Kracher des Abends. Ich lerne ein dickes Mädchen kennen. Wir fahren zu ihr nach Hause und knutschen, fummeln herum und entkleiden uns auf der Ausziehcouch. Diese sagt mir jedoch nicht besonders zu und so leite ich elegant einen Umzug in ihr Schlafdomizil ein. Wir ficken. Sie unterbricht jedoch dauernd, um sich eine Zigarette nach der anderen anzustecken. Dann erklärt sie mir, mein Schwanz wäre der Allerschönste, den sie je gesehen hätte, gefolgt von einer Absichtserklärung, mir jetzt unbedingt einen blasen zu wollen. Selbstverständlich bin ich nicht abgeneigt, jedoch mehr als überrascht über das weitere Prozedere. Sie will geil für mich aussehen und sich aus ihrem Klamottenfundus das Passende überstreifen, ich muß jedoch die Bettdecke über den Kopf ziehen, soll sie nicht bei ihrer Vorbereitung zum Blowjob beobachten. Sie ist allerdings so geistesgegenwärtig, mir zur Unterhaltung den Fernseher einzuschalten. Ich bin nicht ganz firm, was das frühmorgendliche Programm anbetrifft, aber es scheint sich um eine Teleshopsendung zu handeln, die sie mir freundlicherweise eingestellt hat. Von mir aus, denke ich und harre wohlgestimmt aus. Während dieses proppere Ding ein Kleid nach dem anderen überstülpt, mindestens 4 Mal das Schlafzimmer verläßt und wieder betritt, nicht ohne mich fortwährend daran zu erinnern, nicht unter der Decke hervorzuschielen, vergehen allerdings geschlagene 30 Minuten und ich befinde mich in einem sonderbaren Zustand zwischen freudiger Erwartung und postalkoholischem Dämmerschlaf. Gerade preist der Verkaufsschimpanse aus dem Fernsehen einen irre geilen Staubsauger an, da ist es soweit. Ich darf endlich schauen. Sie hat Strapse an, einen Kartoffelsack darübergeworfen und ÜBERTRIEBEN viel Lippenstift aufgelegt, fängt jedoch recht vielversprechend an zu saugen. Ja, mein Schwanz gefällt ihr scheinbar wirklich, sie macht zwischendurch sogar ein paar Schnappschüsse mit ihrem Cybershothandy. Auch dafür, mir mein Arschloch zu lecken, ist sie sich nicht zu schade. Leider währt das Vergnügen nicht sonderlich lange. Schon nach ungefähr 2 Minuten sagt sie mir, sie hätte Bock, mich zu ficken. Ich werde kurz skeptisch, beruhige mich aber schnell, als ich merke, daß sie sich anschickt, sich auf mich zu begeben und dabei sämtlichen Plunder, den sie doch zuvor 30 verdammte Minuten lang sorgfältigst ausgewählt hat, abzustreifen und mit Schwung in eine Ecke des Zimmers zu befördern. Sie fährt 5 Mal auf und ab und bricht über mir zusammen, unmittelbar gefolgt von den Worten “Boah, ich bin total fertig” und einer geschickten Drehung von mir weg. Während ich mir überlege, WIE bescheuert diese dicke Kuh eigentlich ist, werde ich überrascht, wie sie eine Profi-Bong unter dem Bett hervorzaubert und davon faselt, dass sie unbedingt noch ein Köpfchen rauchen müsse, da sie sich ja sonst nicht entspannnen könne. Im Fernsehen werden derweil Porzellanpuppen feilgeboten. Soll sie mal, denke ich, ist mir sowieso egal, doch bekifft schießt sie dann den Vogel ab. Ich müsse gehen, sie fühle sich nicht wohl, wenn ich bei ihr im Bett liege. So krame ich meine 7 Sachen zusammen und gehe, weise sie jedoch noch behutsam darauf hin, welchen Eindruck sie bei mir hinterlassen an. Manche Leute sind echt bekloppt.

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Jun 24 2008

Monatsbeitrag

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So! Der Monat ist rum, ich bin einige Male auf Grund meiner unsäglichen Schreibfäulnis angeschissen worden und schreibe hiermit widerwillig den zweiten Beitrag. Wenn das so weitergeht könnt Ihr Leseratten Euch auf ein volles Jahr mit bis zu 12 Beiträgen vorbereiten. Mit diesem Blog verhält es sich im Übrigen so wie mit jeder Leidenschaft - sie verdrückt sich nach einiger Zeit. Doch unter gewissen Umständen läßt sich eine schon fast verloschene Flamme ja wieder neu entfachen.

Nebenbei bemerkt entsage ich hiermit offiziell sämtlichen kreativen Ausscheidungen jenseits des geschriebenen Wortes. Wer sich ein neues Bam Lee Werk wünscht, der wird von diesem Blog enttäuscht sein. Eher noch, als dass ich neuen Internettrash erstelle, werde ich russischer Jetpilot.

Ohne mein bisheriges Werk als eine solche bezeichnen zu wollen, so muss ich doch feststellen, dass Kunst tot ist. Und wer dieses Faktum ignoriert, der kann meine Shorts essen, aber sicherlich nicht genug Kohle aufbringen, um auch nur ein ordentliches Jägerschnitzel bei Costas zu erstehen.

An dieser Stelle fällt mir ein Zitat des abgehalfterten Popsternchens Madonna ein. Beiträge für seinen Blog schreiben “…ist wie Fußnägelschneiden. Es macht keinen Spaß. Hat man aber einmal damit angefangen, will man nicht mehr aufhören.”

Bis nächsten Monat!

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Mai 23 2008

Neustart

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Hiermit wird der neue Bam-Lee-Blog eröffnet. Leider Gottes fiel die alte Wordpressinstallation einem fiesen zweistufigen Hackerangriff zum Opfer. Zuallererst wurden alle Beiträge mit Spam zugepflastert, was noch gerade so zu verschmerzen gewesen wäre. Doch im zweiten Anlauf hat irgendsoein Hubschrauber die interne Wordpresszeit auf den 17. Januar 1931(!!!) umgestellt, was zur Folge hatte, dass man noch ungefähr 77 Jahre auf die Veröffentlichung des ersten Beitrags hätte warten müssen. Nicht sehr fein. Das erinnert mich an die Episode mit meinem Fahrrad und dem Scheißhaufen. Seinerzeit hatte mir jemand seitlich an den Rahmen, just an der Stelle, an der man immer schön mit dem Hosenbein rauf und runter schubbert, einen von der Straße aufgelesenen Scheißhaufen appliziert. Da fährste dann auch erstmal ein paar Meilen, bis dir das an deiner hellen Hose auffällt (Hmm, was ist das denn? Ööööööl??? Patsch den Finger rein…schnüffel schnüffel…). Der Zusammenhang mit dem Umstellen meiner Wordpressuhr liegt hier eindeutig auf der Hand. Und da hat der Übeltäter auch nichts weiter von gehabt. Wie auch immer. Dies ist der neue Blog mit neuem Design und aktueller (sicherer) Wordpressinstallation.

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