Okt 30 2008

Man höre und staune…

Posted by admin

…ein neuer Beitrag!

Es ist Mittwoch, die Stunde schlägt 20 Uhr, ich entschließe mich, einen Abstecher in die Düsseldorfer
Altstadt zu machen. Mal wieder, mag der ein oder andere jetzt stichelpeterhaft anmerken. Wie dem auch sei, ich entere das mir wohlbekannte Pflaster und steuere eben jenes Altstadtlokal an, das in Insiderkreisen “der Laden” genannt wird, doch zu meinem Bedauern wird diese Lokalität heute nicht sehr stark frequentiert. Dafür sind die Zeitabstände zwischen den Bieren, die ich mir zu genehmigen gedenke, umso kürzer. Irgendwann hält mir ein junger Bursche an der Theke zwei 20 Euro Scheine mit der Anmerkung, einer dieser Scheine sehe doch irgendwie “komisch” aus, unter den Gesichtserker. Ich tue auf Kenner, untersuche gewissenhaft seine vermeintliche Blüte im Kerzenlicht und entzünde einen dieser zwei Scheine am Flämmchen. Die Freude ist groß, währt aber nicht lange und der Kollege entreißt mir den in Flammen stehenden Schein, um ihn alsbald mit der flachen Hand auf der Theke auszuklopfen. Höchste Zeit abzuhauen denke ich mir und verschwinde in Richtung “Stein”, einem Altstadtdomizil, in dem vornehmlich MySpace Klientel in Ermangelung echter Freundschaften Gesellschaft pflegt. Zu späterer Stunde treffe ich zufällig eben jenen Falschgeld-Fonsi und jetzt sind einige Sambuca zur Wiedergutmachung fällig. Schwer angeschlagen mache ich mich auch hier aus dem Staub, um das “Indiana-Cafe” aufzusuchen und lande zuguterletzt bei einem Häufchen Edelgästen, von denen einer behauptet, mit voller Inbrunst an das Jesuskind, den Messias zu glauben. Dieses Themengebiet näher zu beschreiben, würde mich allerdings nun zu lange aufhalten und so leite ich direkt über zum eigentlichen Kracher des Abends. Ich lerne ein dickes Mädchen kennen. Wir fahren zu ihr nach Hause und knutschen, fummeln herum und entkleiden uns auf der Ausziehcouch. Diese sagt mir jedoch nicht besonders zu und so leite ich elegant einen Umzug in ihr Schlafdomizil ein. Wir ficken. Sie unterbricht jedoch dauernd, um sich eine Zigarette nach der anderen anzustecken. Dann erklärt sie mir, mein Schwanz wäre der Allerschönste, den sie je gesehen hätte, gefolgt von einer Absichtserklärung, mir jetzt unbedingt einen blasen zu wollen. Selbstverständlich bin ich nicht abgeneigt, jedoch mehr als überrascht über das weitere Prozedere. Sie will geil für mich aussehen und sich aus ihrem Klamottenfundus das Passende überstreifen, ich muß jedoch die Bettdecke über den Kopf ziehen, soll sie nicht bei ihrer Vorbereitung zum Blowjob beobachten. Sie ist allerdings so geistesgegenwärtig, mir zur Unterhaltung den Fernseher einzuschalten. Ich bin nicht ganz firm, was das frühmorgendliche Programm anbetrifft, aber es scheint sich um eine Teleshopsendung zu handeln, die sie mir freundlicherweise eingestellt hat. Von mir aus, denke ich und harre wohlgestimmt aus. Während dieses proppere Ding ein Kleid nach dem anderen überstülpt, mindestens 4 Mal das Schlafzimmer verläßt und wieder betritt, nicht ohne mich fortwährend daran zu erinnern, nicht unter der Decke hervorzuschielen, vergehen allerdings geschlagene 30 Minuten und ich befinde mich in einem sonderbaren Zustand zwischen freudiger Erwartung und postalkoholischem Dämmerschlaf. Gerade preist der Verkaufsschimpanse aus dem Fernsehen einen irre geilen Staubsauger an, da ist es soweit. Ich darf endlich schauen. Sie hat Strapse an, einen Kartoffelsack darübergeworfen und ÜBERTRIEBEN viel Lippenstift aufgelegt, fängt jedoch recht vielversprechend an zu saugen. Ja, mein Schwanz gefällt ihr scheinbar wirklich, sie macht zwischendurch sogar ein paar Schnappschüsse mit ihrem Cybershothandy. Auch dafür, mir mein Arschloch zu lecken, ist sie sich nicht zu schade. Leider währt das Vergnügen nicht sonderlich lange. Schon nach ungefähr 2 Minuten sagt sie mir, sie hätte Bock, mich zu ficken. Ich werde kurz skeptisch, beruhige mich aber schnell, als ich merke, daß sie sich anschickt, sich auf mich zu begeben und dabei sämtlichen Plunder, den sie doch zuvor 30 verdammte Minuten lang sorgfältigst ausgewählt hat, abzustreifen und mit Schwung in eine Ecke des Zimmers zu befördern. Sie fährt 5 Mal auf und ab und bricht über mir zusammen, unmittelbar gefolgt von den Worten “Boah, ich bin total fertig” und einer geschickten Drehung von mir weg. Während ich mir überlege, WIE bescheuert diese dicke Kuh eigentlich ist, werde ich überrascht, wie sie eine Profi-Bong unter dem Bett hervorzaubert und davon faselt, dass sie unbedingt noch ein Köpfchen rauchen müsse, da sie sich ja sonst nicht entspannnen könne. Im Fernsehen werden derweil Porzellanpuppen feilgeboten. Soll sie mal, denke ich, ist mir sowieso egal, doch bekifft schießt sie dann den Vogel ab. Ich müsse gehen, sie fühle sich nicht wohl, wenn ich bei ihr im Bett liege. So krame ich meine 7 Sachen zusammen und gehe, weise sie jedoch noch behutsam darauf hin, welchen Eindruck sie bei mir hinterlassen an. Manche Leute sind echt bekloppt.

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